Die Geschichte des Hakenkreuzes

 

 

Lantau-Buddha (17,7 kB)

Die große Buddha-Statue auf der Insel Lantau in Hongkong:
der Buddha trägt auf der Brust ein Swastika



Hakenkreuze
die keine sind …

„Hakenkreuze", die keine sind …

„Hakenkreuze”, die keine sind …

Nichts ist wohl strenger verboten im deutschen Kulturraum und auch anderen europäischen Ländern als das Hakenkreuz, die Swastika. In Asien ein heiliges Zeichen – in Europa verabscheut und gefürchtet. Wo irgendwo ein Hakenkreuz oder ein diesem ähnliches Symbol erscheint, muß mit Anzeige und Bestrafung gerechnet werden. Dabei hat so manches, was wie ein „Hakenkreuz” aussieht, nicht das mindeste mit dem Nationalsozialismus zu tun, der ja auch erst im XX. Jahrhundert entstand. Doch manches sieht eben trotzdem wie ein „Hakenkreuz” aus. In Asien ist es den Hindus wie auch den Buddhisten heilig, und sie lassen sich das auch nicht wegnehmen. Im frühgeschichtlichen Europa dürfte das Hakenkreuz (auch als Sonnenrad) eine ähnliche Bedeutung für die germanisch-keltisch-slawischen Völker gehabt haben wie noch heutzutage für die Hindus in Indien. Aber auch für die Buddhisten ganz Ostasiens hat dieses Zeichen segensreiche Bedeutung.

Auch für viele Gnostiker war das Hakenkreuz ein heiliges Zeichen. Dort stand es zugleich für die Entwicklung der kosmischen Zeitalter. Es stellte vier laufende Beine dar, ein Sinnbild für den Lauf der Dinge durch die Weltzeitalter. Das Titelbild eines alten Buchs von Gustav Meyring zeigt solch ein gnostisches Hakenkreuz, was darzustellen heutzutage schwerlich möglich sein würde.

Das Hakenkreuz ist auch bei den frühen Christen ein verbreitetes Zeichen gewesen, an den Wänden der Katakomben zu Rom ist es noch immer da und dort zu erkennen. Es handelte sich um eine Stilisierung des Dornenkreuzes, welches u.a. die Marcioniter verwendeten und aus dem später das griechische Kreuz wurde (das Dornenkreuz ist gleichsam Vorlage für sämtliche Ritterkreuze).

Auch auf der Großen MaKaARa-Scheibe, welche wir in der CN-Galerie dieses Monats in Verkleinerung, aber gut erkennbar abbilden, sind „Hakenkreuze zu sehen: einmal linksdrehend und ein andermal rechtsdrehend – in erster Linie als magische Symbole und Projektionszeichen in der Bedeutung für Diesseits und Jenseits.

Das ist der Grund für diesen kleinen Artikel.

Um Ärger nach Möglichkeit auszuschließen, muß sicherheitshalber erläutert werden, daß es sich bei diesen uralten Symbolen nicht um solche handelt, die irgend etwas mit dem Nazismus zu schaffen hätten.

Man kann ja heutzutage nie wissen, mit was man ggf. zu rechnen hat.

Übrigens: Auch in den Vereinigten Staaten galt das Hakenkreuz lange Zeit über als Glückszeichen, welches sogar als Christbaumschmuck verwendet wurde.

Quelle: http://www.causa-nostra.com/Einblick/Hakenkreuze%20-%20die%20keine%20sind_e1112a03.htm

 

Swastika

Hinduistisch-indische Darstellung

Eine Swastika (Sanskrit m. स्वस्तिक svastika ‚Glücksbringer‘) ist ein Kreuzsymbol mit abgewinkelten oder gebogenen Armen. Solche Symbole sind in zahlreichen Formen seit etwa 6000 Jahren in Europa und Asien, seltener auch in Afrika und Mittelamerika nachgewiesen.[1] Die vier Enden können nach rechts oder links gerichtet, recht-, spitz-, flachwinkelig oder rundgebogen und mit Kreisen, Linien, Punkten oder Ornamenten verbunden sein. Die Symbole haben je nach zeitlicher und geografischer Zuordnung ganz verschiedene Bedeutungen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

 

 

ved. Symbole und Yantras (Maschinen)
Yantra   GalerieYantra- Galerie Silbe-AUM
Om-Zeichen
….auf dieser Seite:

— Das Hakenkreuz (Swastika)

 

Der/die/das Swastika ist ursprünglich kein nationalsozialistisches Symbol, und hat beim heutigen Versuch einer Völkerverständigung den Anspruch, nicht nur als solches betrachtet und bewertet zu werden. Man muß zwischen Orginal und der NS- Interpretation differenzieren, denn Ignoranz (ajinana, avidhya) und Wissen (jinana, vidhya) kann man nicht in einen Topf schmeißen. Selbst, wenn der Verrückte und der Weise scheinbar auf einer Ebene glücklich sind.
In Indien ist das Swastika ein vedisches Symbol für Wissen, Glück, Wohlstand und Erfolg. Jeder Vedenkenner ist ein Freund dieses Zeichens. Es wird überall mit Liebe und Hingabe gemalt, wobei vier Punkte in dem Kreuz das Wissen der vier Veden (Rig- Yayur- Sama- und Arthavaveda) darstellen. Man erklärte mir, daß man die Bedeutung des Kreuzes erahnen kann, wenn man das 100.000 Verse umfassende literarische Werk, die Mahabharata verstanden hat. Demnach bedeutet es “Das Wissen der Veden” Da aber in diesem Zeitalter, laut Veden, dieses Wissen langsam in Vergessenheit gerät, gibt es schon jetzt (fast) nur noch Spekulationen darüber. Das Swastika wurde, wird auch immer noch in vielen Regionen der Welt verehrt. Eigentlich findet man es überall dort, wo es in der Vergangenheit je Eingeborenenstämme in Mittelostindien verehren die Götter mit Hilfe des Swastika (siehe links vor den Füssen des Keramikpferdes)höhere Kulturen gegeben hatte, oder wo heute noch praktiziert wird. Es ist immer und überall ein Zeichen des Glücks, des spirituellen Wissens (des Lichtes und der Erleuchtung), und spiritueller Kraft gewesen. Ein himmlisches Symbol (Sanskritwurzel: swa= Existenz, asthi= Güte). Im jetzigen Pakistan im Indus- Tal (Mohenjo-Daro) wurden Darstellungen von Swastikas gefunden und auf das Alter von 12000 Jahren geschätzt. Die wohl mit älteste Form der Verehrung des Göttlichen in der Menschheit, ist die des Swastikas. Auf diesem Bild erkennen wir eins vor den Füssen des aus Ton gebrannten Pferdes. Es ist das verehrungswürdige Objekt in den Eingeborenentempeln der Gond- Tribals, der ältesten Stämme von Ureinwohnern in Zentralindien. Hier werden noch, wie vor jahrtausenden auch die Pferde der heiligen Könige verehrt. Mehr im Fotoreport/ Tadoba
Da dieses Zeichen auf der ganzen Erde in den verschiedensten Kulturen erschien, aber aus dem Unbekannten, nicht datierbaren stammt, kann man davon ausgehen, daß es vedischen Ursprungs ist. Es wurde von den verschiedenen Stämmen und Tribes welche über die Erde verstreut lebten und nur Teile einer weltumspannenden Kultur waren, verehrt und gehuldigt. Die vedischen Schriften berichten über einen König Bharata, der über Bharata- Varsa, wie die Erde genannt wurde, regierte. Er war Herrscher einer weltweiten vedischen Zivilisation, die dann mit dem Beginn diesen Zeitalters (Kali- yuga), nach dem großen Krieg der Könige dieser Stämme, des sogenannten Mahabharata korrupt wurde. Die meisten dieser Könige starben auf dem Schlachtfeld, worauf sich die Stämme führungslos verselbstständigten, nun mit verschiedenen Zungen sprechen oder in materieller, spiritueller, und religiöser Autonomie leben. So ist von Bharata- Varsa nur Asien geblieben, wo das Swastika noch in seiner uralten Tradition verehrt wird.
Als Sonnenzeichen gibt es Licht in der Dunkelheit der Unwissenheit und erleuchtet das Bewußtsein.
Oft hört man hier über rechts- oder linksdrehende Sonnenräder (Germanisch??-Pyrotechnisch??). Es wird in Asien bevorzugt horizontal- vertikal (= Ruhe, passiv) dargestellt, diagonal (= aktiv) eher selten. Was da rechts oder linksdrehend sein soll (eine Interpretation der Engländer), wird von den Hindus als Betrachtung von Vorne (), oder von Hinten () gesehen. Im Bhuddhismus interpretiert man es auch als männlich und weiblich. Wenn auf den Bildern der vedischen Götter ein Buch mit dem Swastika als Titel dargestellt wird, sind mit dem Buch die Veden gemeint. Oder wenn ein Gott/ Göttin in einer erhobenen Hand ein Swastika zeigt, deutet dies auf dessen Fähigkeit, dem Menschen Wissen und Glück zu vermitteln, wenn man sich dieser Gottheit nach vorgegebenen Regeln nähert.
Hier im Westen assoziiert man etwas Schlechtes mit diesem Zeichen. Kein Wunder, denn die Darstellungen im Dritten Reich waren nicht gerade anmutend und endeten mit dem Erfolg, daß nun öffentliche Darstellung unter Strafe verboten ist. Die indischen Hindus, Jainas (Sieger), japanischen Buddhisten oder Shintu denen ich darüber erzählte, waren entsetzt und meinten, daß Aufklärung des Gesamten, besser wären, als nur das Verbot eines Aspektes. Mit dem Swastika ist es wie mit einem Streichholz in der Hand des Menschen: Man kann damit das Haus des Nachbarn anstecken oder aber mit dem Nachbarn Feuer machen, und darauf Essen kochen. Wenn man mit dieser Kraft nicht umgehen kann, muß man es natürlich wieder wegnehmen. Das Symbol begleitet die Menschheit schon seit eh und je, ist etwas Gegensätzliches in einer Einheit und hat Glücksbringende wie Gnadenlose Auswirkungen, je nachdem, wie man individuell damit umgeht. Man kann es verehren, nicht aber verwenden.

Japanischer Tempel mit Swastika -Symbol

“Man-chi” in Japan (buddhist.)
Klick ins Bild, um zu vergrößern

Swastika Fensterdekor


Blick durch ein indisches Tempelfenster:
Sonnenuntergang am heiligen Fluß Narmada

 

Das Swastika ist neben dem Om- Zeichen das meistgesehene Symbol in Indien und wird in tausenden Variationen dargestellt. Eine wahre Flut dieser Zeichen ergießt sich über das Land wenn Festlichkeiten anstehen. Bei Hochzeiten oder religiösen Zeremonien, Einweihungen etc. Besonders aber zum jährlichen Festival des Lichtes, Laxmi- Pooja genannt, einem Ehrentag der Glücksgöttin. Da Maha-Laxmi (das Glück) als Reittier eine Eule hat, ist sie nachts unterwegs. Aus dem Grunde werden an diesem Abend Abermillionen kleiner Öllämpchen angezündet. Dabei werden sie so platziert, dass die Häuser und Eingänge beleuchtet werden damit Maha-Laxmi den Weg zu den Menschen findet. Zudem wird mit Sandmalereien (s.u: Kolam) welche auf die Strasse vor den Haustüren gemalt werden, die Göttin animiert, ins Haus zu kommen. Dabei ist das Swastika, das häufigste und beliebteste Motiv. Es symbolisiert die Gegenwart ihres Gemahls des Gottes Vishnu, wie auch die Reinheit der Gedanken, Worte und Handlungen der Bewohner. Für solch hohen Besuch wird zu diesem Tage auch das gesamte Haus und sein Bestand (Einrichtung, Tiere etc.) gereinigt und neu gefärbt, denn jeder möchte die Glücksgöttin als Gast bei sich zu Hause. Aus diesen Kultur- und Religionsgruppen und der Vielzahl vedischer Tribals, ist dieses Zeichen nicht weg zu denken und erfreut sich aus Überzeugung, großer Beliebtheit. Die Bhuddhisten stellen es als gekreuztes Yin- Yang Zeichen dar. Auf liegenden Bhuddha- Statuen findet man oft die Darstellung des Swastikas an seinen Fußsohlen, bei stehenden Skupturen auf den Zehen. Der riesige Bhuddha von Bamiyan (Afghanistan) der von Taliban zerstört wurde, hatte auch Swastika-Dekor. Ein Symbol für die Existenz einer doppelten Dualität (materiell u. spirituell).

Symbol der Jainas (Sieger)
*..*
Das Hakenkreuz wird mit 3 darüberliegenden Punkten dargestellt, was darauf hindeutet, daß
3 Veden als Lebensphilosophie dienen.
Symbol der Hindus

*.Wassertopf mit Kokosnuss und Blätter.*
Vier Punkte im Kreuz deuten darauf hin, daß auch das Wissen des Artharva-Veda neben Rig, Sama und Yayurveda praktiziert wird.
Artharvaveda beinhaltet u.a. Upanishaden mit spekulativen, empirischen Philosophiesystemen (siehe auch: ved.Götter)Das Swastika in einer gewaltlosen(ahimsa), vegetarischen Kultur

Auffällig ist, daß die asiatischen Religions-, Transzendentalisten- oder Yogagruppen die das Swastika verehren, einen kultivierten, gewaltlosen Lebensstil, sowie eine für den Menschen artgerechte vedisch-vegetarische Ernährung bevorzugen. Anatomisch betrachtet ist der Mensch Vegetarier, der sich unter Umständen und im Notfall auch nichtvegetarisch ernähren kann. Da feindenkende Menschen täglich Opfer darbringen, sind Blumen, Blätter, Früchte und Wasser die geeigneten Opfergaben um dem Swastika zu huldigen, nicht aber Fleisch und Blut, wobei Angst und grobe Gewalttaten unvermeidlich sind. Solche Opfer am Swastika können fatale Folgen haben, da sie durch eigennützige, egoistische Motive erbracht werden.

Laxmi/ Ganesh
Laxmi/ Ganesh Klick,  27kb. jpg
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Das Swastika wird von den Hindus in der ganzen Welt im Allgemeinen, besonders intensiv aber in der Religionsgruppe der Vaishnavas verehrt. Der Menschen, die dem Gott Vishnu, seinen 24 Avataren und der Glücksgöttin Maha-Laxmi hingegeben sind. Sie akzeptieren die heiligen Schriften ohne Interpretation und leben nach deren Vorgaben. Neben den Jainas (Sieger) und den japanischen Buddhisten sind sie dem vedisch- vegetarischen Kult besonders zugetan. Auch die Vielzahl der Yogis, Swamis, Sadhus oder Mönche aus ganz verschiedenen spirituellen Schulen oder philosophischen Traditionen ernähren sich nach dem vedischem Wissen. Mit dem Ziel einer größtmöglichen Gewaltlosigkeit, praktizieren und schwören sie auf eine Vielzahl von Disziplinen die soweit gehen, daß die Repräsentanten dieser Gruppen mit einem Wedel den Weg reinigen, bevor sie ihn betreten. Andere haben einen Mundschutz, um nicht unbeabsichtigt Kleinstlebewesen einzuatmen. Alle Kreaturen sollen sich des Lebens erfreuen und ihr Karma ungestört ausleben. Aus dem gleichen Grund wird Nahrung nur vor Sonnenuntergang und nach Sonnenaufgang zubereitet und genossen. Lederbekleidung oder Schmuck aus Knochen sind Tabu. Die Kaste der Krieger ist angewiesen, nur in Kriegszeiten tierische Nahrung zu sich zu nehmen. Für ein Optimum an Lebensqualität ist das ayurvedische Gesundheitssystem ideal und sehr effektiv an diesen einzigartigen Lebensstil angepasst.
Wo immer man in Indien ein Hakenkreuz sieht, da ist gewaltfreie Zone und freundliche Vegetarier in einer sehr gesunden, friedlichen, bewußt rücksichtsvollen Zivilisation voller Wissen, Vernunft und ohne egoistischen Fanatismus sind nicht weit.

Swastika und AryanBild:Diese Swastikas, welche einen Sri Rama– Tempel dekorieren, wurden von Adi- Vasi- Tribals (Ureinwohner) in Zentralindien, aus Kälberdung geformt, der noch nicht auf die Erde gefallen war. Dieser reine Dung hat antiseptische Wirkung und wird vielseitig in religiösen Riten wie auch in der ayurvedischen Medizin, bis hin zur Psychotherapie verwendet. Sri Rama ist eine Inkarnation des vedischen Gottes der Erhaltung Vishnu, und wird in den Schriften als “Aryan- Pita” bezeichnet. Der Vater und Vorbild der Aryan. Ramatempel  mit Swastikas. Die Tempelform wiedersteht  der Flut des Flusses  die alljährlich im Monsoon stattfindetEr war aus der wissenden Kriegerkaste (ksatriya), welcher die Könige zugehörig waren. Er kam seiner Kastenpflicht an allen Punkten nach, und war ein Beschützer der anderen drei, nicht an irgend eine Nation oder Rasse gebundene Kasten. Der gefeierte indische Epos “Ramayana” erzählt über diese Inkarnation in allen Details.
Arjuna, ein Freund des Gottes Sri Krishna war ebenfalls Ksatriya. Er wurde von Krishna als “Anaryan” oder Nichtaryan bezeichnet, als er versuchte, sich mit emotionalen egoistischen Argumenten vor dem Schlachtfeld zu drücken. Er wollte aufgrund von materialistischer Anhaftung an seine Familie seiner Kastenpflicht als Krieger nicht nachkommen. Nachdem Sri Krishna ihm aber die Natur von Körper, Geist, Seele und Überseele erklärte, kämpfte er mit aller Kraft gegen seine ungerechte Familie. Die Aryan aus den vedischen Schriften sind die Reinen, unbefleckt von jeglicher nationaler, materialistischen Illusion. Sie können keinen dualistisch gegensätzlichen Betrachtungen dieser Welt anhaften, denn ihre Sicht ist auf das “Eine”, das Absolute oder Spirituelle fokussiert, indem sie ihre jeweilige Kastenpflichten erfüllen. Aryan sind Yogis oder wissende Transzendentalisten, für sie gibt es kein schwarz und weiß, oder: schwarz/ weiß ist für sie ein und dasselbe, je nach ihrer Betrachtungsweise. Demnach sind Aryan auch keine Rasse mit körperlichen Merkmalen wie im westlichem Verständnis, sondern ein menschlicher Charakter oder die Qualität eines reinen erleuchteten Bewußtseins. Dieses war vielleicht den hellhäutigen Tribes oder Stämmen zueigen die nach Indien kamen und das Swastika mit dem Wissen der Veden brachten. Angeblich kam diese Aryan genannte Rasse von Atlantis über Alaska nach Asien.
Anaryan der unreinen, materialistischen Art, welche bei ihrem Niveau imstande sind einen materiell, körperlichen Unterschied der Rassen, Haut- oder Augenfarbe wahrzunehmen, zu diskriminieren und wertzuschätzen, werden als “Chamar” bezeichnet. Gemeint sind damit die Zugehörigen der unteren Lederverarbeitungkasten, also der Hautexperten. Wenn Angehörige dieser Kaste aber noch wie Hunde Terrotoriumskämpfe ausführen, werden sie ihren Vorgaben nicht gerechtSchuster, bleib bei deinen Leisten........ Solche Abtrünnigen werden dann Varna-Sankara genannt: Diejenigen, welche geboren werden, um den Frieden aller fühlenden Wesen zu stören. Die Schriften warnen: Es ist sehr gefährlich anderer Kasten Pflicht zu tun!
Übrigens ist der Begriff “Kaste” nicht präzise genug um zu verstehen, was damit eigentlich gemeint ist. Die direkte Übersetzung des Sanskritbegriffes “Varna” ist: Farbe, und bezeichnet die jeweilige Kombination von “Karma und Wissen” oder das Intelligenzniveau des Individuums. Die Festlegung der Kaste durch Geburt und Familie ist nach den vedischen Schriften nicht zulässig, wird aber im heutigen Indien teilweise praktiziert.
SonstigesGott und Geld (Glück) sind verheiratetEin 2 Nepal-Rupee Geldstück aus dem Jahre 2051, was dem westlichen 1995 entspricht. Auf der Münze erkennen wir eine Sammlung von Symbolen. Das Swastika und die Embleme der vedischen Hauptgötter. Des Schöpfergottes Brahma (Sri, Sonne und Mond), dem Gott der Zerstörung Shiva (Dreizack) und Vishnu dem Erhalter (Lotus, Keule, Muschelhorn und Feuerrad). Alle drei Götter sind simultan als eine Einheit in der kosmischen Manifestation aktiv. Jeder Moment unserer Existenz wird von dieser Dreieinigkeit belebt. Nepalische Münze

Im Abendland steht heute noch die wahre Bedeutung dieses Symboles im Schatten und den Folgen des Naziregiemes, und ist im Allgemeinen unbekannt. Als Schriftzeichen finden wir das Hakenkreuz bei den germanischen Runen und es bedeutet unter anderem: “Sieg” (Der Hammer Thors). Im Chinesischen finden wir es auch als Schriftsymbol. Da hat es auch materiellen Charakter (viel, oder 10000) und hat mit dem spirituellen Symbol (nirguna), dem Swastika nichts, als nur die Form gemein. Wie sich das Swastika noch im täglichen Leben der Hindus darstellt oder wie es sonst noch verwendet wird, zeigt der
Gott aus der Steckdose
Glühbirne Swastika Klick,  LS-boxen . jpg   / 57 kb.Klick zum vergrössern
Im modernen Indien findet man die Symbole auch in und auf den verschiedensten modernen Materialien wie Glühbirnen, Hologrammen, Sticker, Abzeichen, Schmuck und Textildesign. Alte Traditionen werden auch aus gutem Grund gepflegt. Auf Hochzeitskarten, Werkzeugen, in Haus- und Tempeleingängen, Maschinen und Fahrzeugen, überall dort wo man Glück braucht und erwartet, wird das Zeichen verwendet. Die traditionelle Kunst des Malens von heiligem Kolam- Design welches die Göttin des Glücks “Mahalaxmi” einladen soll, wird besonders von Kindern und jungen Mädchen praktiziert.
ˆ Seitenanfangweiter:-Zeichen »Swastika und heiliges Kolam- Floordesign
auf den nächsten beiden Seiten erfahrt ihr mehr über die indische Kunst der Sandmalerei.
Verschachteltes Swastika
Kolam Muster (hier 13 verschachtelte Swastikas) werden aus Reispulver oder Quarzsand gemalt
«verschiedene Kolam- Muster

Kolam, Rangavalli, Rangoli
Tulsi- Devi
Rangoli / Rangavalli Fußbodendesign .  Darstellung  der heiligen Pflanze Tulsi.  verschiedene Kolam- Fotos»


Be Vegetarian, it is Nonviolence in Action

Quelle: http://www.bhagavad.de/syindex.shtml

 

 


Das Swastika (5,5 kB)

Die Verwendung des Swastika in alter Zeit

Die Germanen verwendeten das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) als Symbol für »Thors Hammer« oder das Runen-Zeichen »Wolfsangel«. In der Romantik wurde es wiederentdeckt. Zur zwanzigsten Jahrhundertwende wurde das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) vor allem im esoterischen und nationalistischen Schrifttum weit verbreitet. Adolf Hitler erklärte das Hakenkreuz 1920 offiziell zum Symbol seiner Partei NSDAP. Von 1935 bis 1945 war die Hakenkreuzfahne deutsche Nationalflagge. Sämtliche Behörden des Dritten Reiches verwendeten das Hakenkreuz als Hoheitszeichen.

Deutschland-Swastika (13,6 kB)Etwa von 1918–1933 existierte dieser esoterisch verbrämte nationalistische Geheimbund führender NSDAP-Mitglieder
Deutschland-Swastika (3,6 kB)
Das Dienstwappen der deutschen Wehrmacht von 1933–1945
Deutschland-Swastika (1,7 kB)
Die deutsche Reichsflagge von 1935–1945

Das Hakenkreuz wurde 1945 von den Alliierten verboten, seine Verwendung später auch von der Bundesrepublik als verfassungsfeindlich unter Strafe gestellt (§ 86a, 86/I/4 StGB). …

Baumgruppe (20,8 kB)

In den 1930er Jahren pflanzten Waldarbeiter ein 60 mal 60 Meter großes Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) aus Lärchen in den Kiefernwald nahe der Gemeinde Zernikow, 110 km nordöstlich Berlins. Es war nur im Frühjahr und im Herbst sichtbar, wenn die Lärchen ihr Nadelkleid ändern. Bis 1992 war das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) vergessen, als es Hobbyflieger wiederentdeckten. Das Foto stammt vom 14. November 2000 und erschien in der deutschen Boulevardpresse. Kurz darauf ließ die deutsche Forstbehörde 25 der verfassungsfeindlichen Bäume fällen.

Der Begriff Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) kommt aus dem Sanskrit, einer altindischen Sprache, und bedeutet »das, was gut ist« sowie »glücklich sein«. Im Deutschen ist es durch die Nationalsozialisten als »Hakenkreuz« bekannt, ein anderer Name ist »Sonnenrad«. Im Englischen nennt man es auch »Running Wheel« (»das umlaufende Rad«). Im Duden heißt es »die« oder »der« Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B). Hier ist es »das«.

Der Ursprung des Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) liegt im Dunkeln. Aus frühen Zeiten ist es aus Indien, Ägypten und Mesopotamien bekannt. Es wurde auf dem Genitalschutz eingeborener brasilianischer Frauen gefunden, wie in Kunstwerken der Azteken und Maya. Selten findet man das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) auch in Polynesien. Griechische Priesterinnen brannten sich Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B) auf ihre Arme. Weibliche Götterfiguren aus dem alten Troja trugen Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B) auf ihren Vulven. Eine Benutzung des Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) im Islam ist ebenfalls bekannt, genauso wie in der frühen christlichen und byzantinischen Kunst. Synagogen in Nordafrika, Palästina und den USA tragen Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B). Mit dem Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) tätowierte Afrikanerinnen zeigen so ihre Fruchtbarkeit. Japanische Samurai-Krieger trugen es auf ihrem Panzer. Tibetische Mönche tragen das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) als Tätowierungen, man findet es auch auf dem Thron des Dalai Lama.

Swastika-Verbreitung (13,6 kB)

Das Vorkommen von Swastiken in prähistorischen Funden
(Karte nach Thomas Wilson, Kurator des US-Nationalmuseums, 1894)


Das Swastika (900 B) Swastika-Symbol Swastika (900 B) wird seit Jahrtausenden in nahezu jeder menschlichen Kultur auf diesem Planeten als ein Zeichen des Glücks und des Schutzes, als eine Verkörperung des Lebens und der wechselnden Jahreszeiten verehrt. Bekannte Fundorte von Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B) liegen in China, Indien, Griechenland, Israel, in allen Teilen Amerikas, in Afrika und auch in Europa. Bis heute findet man es als Zeichen des Buddhismus, Hinduismus und Dschainismus in ganz Asien an Tempeln und im täglichen Gebrauch als Glückssymbol und Zeichen des obersten Schöpfers. Da das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) ein einfaches Symbol ist, wurde es von vielen menschlichen Zivilisationen verwendet. Eines der ältesten bekannten Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B) fand man in einer 10.000 Jahre alten steinzeitlichen Höhle gemalt.

Lantau-Buddha (17,7 kB)

Die große Buddha-Statue auf der Insel Lantau in Hongkong:
der Buddha trägt auf der Brust ein Swastika


In Indien werden seit etwa 3000 v. Chr. Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B) verwendet, die sich im und gegen den Uhrzeigersinn drehen. Sie haben jeweils eine andere Bedeutung. Für Buddhisten, Hinduisten und Dschainisten ist das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) ein heiliges Symbol, vergleichbar mit dem Kreuz für die Christen oder dem Davidstern für die Juden. Im Dschainismus schildert das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) ihren siebenten Heiligen, und die vier Arme sollen den Anbetenden an die vier möglichen Orte der Wiedergeburt erinnern; an die Tier- oder Pflanzenwelt, an die Hölle, an die Erde oder an die Geisterwelt. Bei den Hindus heißt das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) mit den Armen nach links »Sathio« oder »Sauvastika«, welches die Nacht, Magie, Reinheit und die zerstörerische Göttin Kali symbolisiert. Nordamerikanische Buddhisten und Hindus verwenden statt des im Westen tabuisierten Swastika (900 B) Swastikas Swastika (900 B) an ihren Tempeln das gleichfalls heilige Om-Symbol.

Indien-Swastiken (1,8 kB) Indien-Swastiken (2,5 kB) Indien-Swastiken (2,2 kB)

Das Swastika als dschainistisches und hinduistisches Symbol


Als in China vor ungefähr 2000 Jahren der Buddhismus eingeführt wurde, übernahmen die Chinesen auch das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) und seine Bedeutung als Symbol des Glücks. Sie fügten es sogar in ihre Kultur als chinesisches Schriftzeichen ein. Im Mandarin-Chinesisch liest man das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) »wan«. Es wird mit einem anderen chinesischen Schriftzeichen für gleichwertig erachtet, das die gleiche Aussprache hat und »zehntausend«, »eine große Zahl« oder »alles« bedeutet.

China-Swastika (18,1 kB) China-Swastika (14,8 kB)
Bei Ausgrabungen in Mawangdui (China) in den 1970er Jahren, fand man in der Nähe von Changsa im Grab Nr. 3 beschriebene Seidenbahnen aus der Han-Dynastie. Auf einer Seide waren 29 Kometen dargestellt, von denen hier die letzten 4 gezeigt sind. Wie man sehen kann, ist der Komet links außen als Swastika dargestellt. Eine antike chinesische Wu-Shu-Münze, im unteren Teil kann man deutlich das linksflügelige Swastika erkennen

Gemäß den Hinweisen des Forschers Joe Hofler, der sich wiederum auf Dr. Kumbari vom Urumqi-Museum in Xinjiang (China) bezieht, reisten Indo-Arier deutscher Abstammung um 2000 v. Chr. durch Europa und brachten das Swastika (900 B) Swastika-Symbol Swastika (900 B) (die Sonnenscheibe) ihrer damaligen religiösen Kunst mit sich, wie Ausgrabungen Kurganscher Gräber in den Steppen Rußlands und Indo-Arischer Gräber in Xinjiang ergaben.


In alten Griechenland, dem antiken Kreta und dem antiken Troja (heute auf dem Gebiet der Türkei) wurde das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) weitgehend als dekoratives Element benutzt. Neuere Funde aus Troja zeigen jedoch, daß das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) auch als religiöses Symbol im Glaubenssystem des mythischen »Vogels der Nacht« eine Rolle spielte. Während seiner Grabungen in Troja fand Heinrich Schliemann zwischen 1871 und 1875 zahlreiche Artefakte mit Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B). Er verknüpfte sie mit Swastika (900 B) Swastiken Swastika (900 B), die er in Deutschland an der Oder gefunden hatte. Seine Schlußfolgerung war, das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) müsse ein religiöses Symbol der Germanen sein, das sie mit den Griechen Homers und dem Indien der Veden verband.

Griechen-Swastika (13,2 kB)
Eine griechische Schüssel im Otago-Museum in Dunedin, Neuseeland, auf das 8. Jahrhundert v. Chr. datiert.
Griechen-Swastika (8,3 kB)
Terrakotta-Vase mit Swastika, Troja
Griechen-Swastika (7,9 kB)Terrakotta-Kugeln, Fundort: Ilios

In Amerika wurde das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) von den Eingeborenenvölkern Nord-, Zentral- und Südamerikas benutzt. Man kann es in Aztekischer und Maya-Kunst wiederfinden. In Nordamerika war das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) ein Symbol, das von den Navajo-, den Tennessee- und den Ohio-Indianern auf Grabhügeln verwendet wurde (Hopewell Mound). …

Amerika-Swastika (11,7 kB)Jacqueline Bouvier, die spätere Jackie Kennedy, als junges Mädchen in Indianerkleidung
Amerika-Swastika (11,3 kB)
Ein Teppich aus Mittelamerika mit beiden Swastika-Formen
Amerika-Swastika (3,9 kB)
In der Nähe von Oraibi (Arizona, USA) gibt es ein in Stein gemeißeltes Bild. Dieser Stein wird »Stein der Vorhersage« genannt. Die Hopi lesen darin die Geschichte der Welt bis zum Jahre 2012

In Israel kann man das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) als Dekorationselement in alten Synagogen finden.

Israel-Swastika (7,5 kB) Israel-Swastika (7,9 kB)
Ein Swastika-Mosaik aus einer früheren Synagoge (in Ein-Gedi) Ein Swastika auf dem Mosaikboden einer Synagoge (in Maoz-Haim)

In Europa wurde das Swastika (900 B) Swastika Swastika (900 B) in den Katakomben Roms (siehe »Crux Dissimulata«), als Stickereien auf christlicher Kleidung (8. und 9. Jahrhundert, anglikanische Kirche) gefunden. Es war in germanischen Stämmen als das »Kreuz des Thor« bekannt. Unter diesem Namen wurde das Symbol von Einwanderern aus Skandinavien bis nach Lincolnshire und Yorkshire in England gebracht.

Europa-Swastika (15,2 kB) Europa-Swastika (4,8 kB)
11. Jahrhundert, Mosaik in der St.-Sophia-Kirche in Kiew, Ukraine Stein-Altar mit Swastika, Südfrankreich, Museum von Toulouse

Der Yankee-Konzern Coca-Cola ist für uns ja der Inbegriff alles Bösen, da ändert auch die Tatsache nicht, daß sie sich jetzt mit dem Verwenden von germanischen Swastikas.

Mysteriöse Himmelserscheinung
Lichtphänomen hält Norwegen in Atem
Es ist kein Nordlicht — aber was ist es dann? Eine ausserordentliche Lichterscheinung im Norden des Landes hat Norwegen in Aufregung versetzt.
http://www.20min.ch/…

Bilderschau zu den Texten!!!
Die “Leiden der Juden” vom Spiegel!
Wie Adolf nach Indien kam
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,682326,00.html
Restaurant “Hitlers Kreuz”: Besorgte Anrufe von Juden aus der ganzen Welt
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,433278,00.html
Indischer Laden nimmt Nazi-Bettwäsche ins Sortiment
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508811,00.html

Hakenkreuzlerisches aus Ostfriesland
Am Mittwoch wies Richter Heinz-Dieter Mündel vom Landgericht Aurich die Revision des Leitenden Oberstaatsanwalts Werner Kramer ab und sprach den 56-jährigen Künstler Reno Kassmann aus Jheringsfehn frei von der Anklage, Kennzeichen einer verfassungswidriger Organisationen an einen nach asiatischem Vorbild gebauten Pavillon in seinem Garten gemalt zu haben.
http://de.altermedia.info/…


… zur Bilderschau

Swastika auf Finnlands Luftwaffenfahnen
Die finnische Luftwaffe hat im Jahr 2005 beschlossen, Hakaristi (finisch für Hakenkreuz) als Emblem wieder zu verwenden. Man findet es auch in der offiziellen Fahnen der Luftwaffenschule von Finnland. Wie auch auf weiteren Bildern zusehen ist, findet es auch mittlerweile in den Miltärblasorchestern der Luftwaffe seinen Platz.
http://swastika.info/archives/102

Swastika ist Hoheitszeichen der finnischen Luftwaffe
Machtjuden erleiden Herzanfälle
Die finnische Luftwaffe marschiert unterm Hakenkreuz. Auch die Uniformen sind den Uniformen denen der Luftwaffe unter Adolf Hitler sehr ähnlich! Finnland ist EU-Mitglied.
http://www.globalfire.tv/nj/11de/politik/finnland_unterm_hakenkreuz.htm


… zur Bilderschau

NS-Parade in Tailands Schule
Thailands Schüler unter dem Hakenkreuz!
http://www.cnn.com/2011/09/28/world/asia/thailand-nazi-parade/index.html

Jesus wirkte unter dem Hakenkreuz-Banner
Die Mär, Jesus sei Jude gewesen, stammt aus der Propagandaküche der jüdischen Hohenpriesterschaft, um die Arier mit dieser Geschichte zu vereinnahmen. Jesus kam aus Galiläa, dem Siedlungsgebiet der germanischen (gallischen) Legionen der römischen Streitkräfte. Der Arier Jesus dürfte demnach Gallier gewesen sein. Darauf läßt auch schließen, wie die Juden den arischen “Gottgesandten” sehen. Im Talmud steht geschrieben: “Zusätzlich zu einer Serie von skurrilen Anklagen gegen Jesus steht im Talmud geschrieben, daß Jesus Strafe in der Hölle darin besteht, in kochende Exkremente versenkt zu werden …”

Fortsetzung auf Seite 2 >>>

Nordische Rasse und Kultur
Die erfundene römische-griechisch Antike – Gabowitsch/Kammeier
Atlantis, Edda und Bibel
Unseren Helden zum Gedenken
RUNENSCHRIFT DER ATLANTIER! NORDEUROPÄISCHE WELTSCHAU
Wo finden wir die echte HEILIGE SCHRIFT?
Über Geburt und Tod der “Götter”
Theosophie/Geheimlehre
Rassenforschung

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Quelle: http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/DasSwastika.html

 

AUM

AumAUM (OM) steht für das Absolute und ist der Beginn und das Ende der meisten hinduistischen Gebete. Laut der indischen Philosophie entstand die Materie aus Klang. OM ist der heiligste Laut, aus ihm entstand das Universum und die Götter. Durch die Grundsilbe OM werden kosmische Schwingungen erzeugt, die die Atome des Himmels und der Erde zusammenhalten sollen.

Der Weise Manu interpretierte OM als Erde, Himmel und Himmelreich. Andere interpretieren OM als Anfang der Zeiten, als Zeichen des höchsten, nicht definierbaren Gott (brahman).

AUM ist auch die Einheit und Verschmelzung der drei Bewußtseinsaspekte des Menschen:

A Wachbewußtsein (jagrat)
U Traumbewußtsein (svapna)
M Tiefschlafbewußtsein (susupti)

Temple

Das Hakenkreuz (Swastika)

Die Swastika ist ein Symbol von günstiger Aussicht und Glück. ,,Sw” bedeutet ,,gut” und ,,Asti” heisst ,,sein,” wörtlich Gutsein oder Glück.

Das Hakenkreuz ist ein Symbol aus der Kultur der Arier. Das Swastika-Symbol wird seit Jahrtausenden in nahezu jeder menschlichen Kultur auf diesem Planeten als ein Zeichen des Glücks und des Schutzes, als eine Verkörperung des Lebens und der wechselnden Jahreszeiten verwendet.

Für Hindus, Jains und Buddhisten ist das Hakenkreuz verheißungsvoll und wird von Hindus und Jains auf Bücher oder Häuserwände gemahlt. Auch in Tempeln ist das Swastika häufig zu finden. In der Regel wird das Zeichen in weißer Farbe auf schwarzem Hintergrund dargestellt.

Das Hakenkreuz kommt ursprünglich aus dem griechischen Raum. Dabei gibt es zwei Unterscheidungsformen: Das rechtsdrehende Swastika dreht sich im Urzeigersinn und symbolisiert die Sonne und das Feuer. Das linksdrehende Swastika dreht sich gegen den Urzeigersinn und symbolisiert das Böse. Die Göttin Kali wird häufig damit assoziiert.

Das Hakenkreuz kam auch in anderen Kulturen vor.

Mandala

Mandala Mandalas sind Diagramme, die das All darstellen. In der hinduistischen und buddhistischen Tradition sind sie eine Meditationshilfe und Teil heiliger Rituale. Mandalas werden auf Stoff oder Papier gemalt, aus Holz oder Bronze gefertigt, mit Farbpulver oder Fäden auf den Boden gezeichnet.

Im Sanskrit bedeutet Mandala „Kreis”. Die Mandalas symbolisieren daher vor allem die kreisförmige Einfassung der „heiligen Stätte”. Der Punkt in der Mitte des Mandala (Bindu) steht für den Berg Meru, dem mythischen Berg in der Mitte des Universums, zu dem man in der Meditation auf dem Weg zur Erleuchtung „reist”.

In der Vorstellung des Hinduismus wird der Weltraum von einem Netz aus Kraftlinien in Nord-Süd-sowie West-Ost-Richtung unterteilt. Die Linien laden das All mit göttlicher Energie auf. Im Mandala werden sie durch ein Netz aus Dreiecken oder Quadraten dargestellt, an den Schnittpunkten ist besonders große Energie konzentriert. Die hinduistischen Tempel haben die Struktur eines Mandala, ein Netz aus einander überschneidenden Bauelementen steht für die kosmischen Kraftlinien, durch die zahlreiche Orte der Kraft entstehen. Der „heilige Ort” im Mandala symbolisiert das Universum. Durch das Umschließen dieses Ortes wollen die Gläubigen die darin ethaltene Kraft (Schakti) der Götter umfassen. Zugleich steht er für das Bewußtsein darin, so daß man durch Meditation über ein Mandala mit dem Kosmos verschmelzen kann.

Fortgeschrittene Yogis (heilige Männer) konzentrieren sich auf ein Mandala, bis sie es „auswendig” können. Dann rufen sie sich das Bild des Mandala ins Gedächtnis und verschmelzen es mit dem Kosmos, für den es steht. Der Yogi betritt dann das Mandala und geht die Kraftlinien entlang zum Berg Meru. Beim Betreten des heiligen Ortes im Mandala löst sich das Individuelle im größeren Selbst auf und wird dann wieder in den Zustand der Bewußtheit zurückgeführt.

Im Tantrismus (Das Tantra ist eine recht unorthodoxe Form des Yoga) gibt es eigene Formen des Mandala, die Jantras (Symbolische Diagramme). Sie sind verdichtete Symbole des Alls in Form abstrakter Linien und Farben, die bei der Meditation helfen. In einem Quadrat mit vier Toren, das der Tempelmauer ähnelt, befindet sich eine Darstellung des tantrischen Universums, das von Dämonen und Göttern bewohnt wird, die in ihrer Vielfalt die Schakti (Energie) der Göttin darstellen. Die Göttin wird durch Dreiecke symbolisiert, die wiederum für die Vulva (Yoni) stehen. Der Ausgangspunkt (Bindu) des Jantra steht für die Göttin Tripura, die Wurzel des Universums, und den Heiligen Samen Bija.

Quelle: http://www.rajasthan-indien-reise.de/hinduismus/heiligesilbe/aum.html

 

 

 

Die Entwicklung des Hakenkreuzes zum todbringenden Symbol des Nationalsozialismus

Bis auf den heutigen Tag spukt das zentrale Symbol der nationalsozialistischen Bewegung, das Hakenkreuz, in manchen Köpfen herum und gelangt so als gezielte oder auch nur unbesonnene Schmiererei auf Wände, Grabsteine oder Busfenster. Auch im Internet hat es manchen Auftritt auf neonazistischen Websites. Im folgenden wird versucht zu klären, was die Faszination dieses Zeichens ausmacht, das als Heilszeichen entstand und als verbrecherisches Todessymbol endete.

Das Hakenkreuz (die Swastika) ist ein klassisches Ursymbol: es wurde über Jahrtausende hinweg in vielen Teilen der Welt als Heilszeichen oder Dekorationselement verwendet, bis es gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa zum zentralen Symbol von Deutschnationalismus, Pangermanismus und Antisemitismus wurde, um schließlich als millionenfach reproduziertes Abzeichen des Nationalsozialismus bis auf den heutigen Tag sein Unwesen zu treiben. Die moderne Symbolbedeutung und der symbolpublizistische Einsatz des Hakenkreuzes geht auf Gruppierungen zurück, die nach der Jahrhundertwende im österreichisch-bayrisch-sudetendeutschen Raum wirkten. Wir halten es deshalb  für legitim und notwendig, uns mit dem unheilvollen Symbol einer unseligen Vergangenheit im Detail auseinander zu setzen.

Die Bezeichnung “Swastika” kommt wahrscheinlich aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie “es ist gut”. Das Hakenkreuz wurde somit als ein Zeichen des Heils, als Glückszeichen und als Symbol für Gesundheit und langes Leben angesehen und verwendet. Die Swastika kommt in ihrer fünftausendjährigen Geschichte in vielen Formen vor: aufrecht oder schräg stehend, mit geraden oder gebogenen Haken, die Enden im Uhrzeigersinn nach rechts weisend oder gegen denselben gerichtet. Sehr deutlich ist die Verwandtschaft des Hakenkreuzes mit dem Radkreuz, aus dem es ebenso abgeleitet werden kann wie aus der Kombination zweier Doppelwinkel, die wie laufende Beine aussehen und damit Bewegung signalisieren. Nach Wilhelm Reich stellt das Hakenkreuz die Verbindung von Mann und Frau im Geschlechtsakt dar – ein gutes Beispiel für ein symbolisches „Dualsystem“. Entscheidend für die psychologische Wirkung des Hakenkreuzes aber ist die durch die Anordnung seiner vier Haken entstehende optische Dynamik, die einen Rotationseffekt hervorruft, der den Charakter des Hakenkreuzes als Feuerrad und Sonnensymbol unterstreicht. Dabei waren stets beide “Drehrichtungen” möglich, sodass dem Hakenkreuz eine weitere Bedeutung – ähnlich dem Yin/Yang-Prinzip – beigelegt werden kann. Das Hakenkreuz kann als Sonnensymbol und Symbol des Lebens, als Zeichen für die vier Windrichtungen, die vier Elemente, die vier Jahreszeiten etc. aufgefasst werden. Meist wurde es in seiner langen Geschichte auf ornamentale Weise – als alleinstehendes Symbol oder in Reihen bzw. Bordüren – verwendet.  Das Hakenkreuz war in ganz Asien mit Ausnahme Persiens sowie im indischen Kulturkreis verbreitet – aber auch in Nord- und Südamerika, in Zypern, West- und Nordeuropa sowie in der keltischen Kultur. Nationalsozialistische Autoren bemühten sich in der Zwischenkriegszeit, möglichst viele Bildnachweise für die Existenz des Hakenkreuzes in vorgeschichtlicher und geschichtlicher Zeit zu erbringen.

=> Friedrich Rausch, Das Hakenkreuz – sein Sinn und seine Bedeutung, München, Ehers Nachfolger, 1933
=> Jörg Lechler, Vom Hakenkreuz. Die Geschichte eines Symbols. Leipzig, Kabitzsch,
1934. 2.erw. Aufl. 600 Abb. 1 Farbtafel.  89 Seiten. Auf der Basis dieses Werks:
=> Fritz Geschwendt, 5000 Jahre Hakenkreuz, Schriften zu Deutschlands Erneuerung,
Nr. 23, Breslau, 1935, 33 Abb. 16 S. 

Die Swastika konnte nach diesen Forschungen auf dem Boden jungsteinzeitlicher Tongefässe aus Siebenbürgen, auf Spinnwirteln und Gesichtsurnen aus Troja (2500-1800 v.Chr.), auf keltisch-iberischen Münzen und im China der Sung-Dynastie (10.-13. Jh. n.Chr.) festgestellt werden. “Sprachlich wird das Hakenkreuz von den Chinesen “wan” genannt, was die Zahl 10.000 bedeutet. 10.000 ist für die Chinesen “die große Zahl”, ihr Ausdruck für Unendlichkeit. Daher ist in dem Wort “wan” Unendlichkeit gleich langes Leben gleich viel Segen, großes Glück ausgedrückt. Auch hieraus geht hervor, dass das Hakenkreuz Glücksbedeutung besitzt.

Quelle: http://www.peter-diem.at/Buchtexte/hakenkreuz.htm

Anmerkung:

 

Фото Созвездие свастики

Galaxy


 

Indien
Kinder in der nordindischen Stadt Chandigarh zünden anläßlich eines Hindu-Festes Kerzen an, die in der Form eines Hakenkreuzes aufgestellt sind.

 

 

fibula-engbjerg.jpg

Found at an excavation in 1988 at the graveyard of Engjesberg in Danmark. And has been recovered by use of a very special process. This beautfiul Fibul can be found at the Museum of Kroppedal in Danmark.


 

SARMATEN – SAUROMATEN

Sarmaten – Sauromaten – Sarmats – Sauromats
– 6. Jahrhundert v. Chr. bis 4. Jahrhundert n. Chr.

Die Sarmaten (auch – Sauromaten – Sarmats – Sauromats, “arischen Stamm”) waren eine Stammeskonföderation von indoeuropäischen Reitervölkerm, die von antiken Schriftquellen erstmals für das Jahr 513 v. Chr. erwähnt werden. Die Sauromaten bzw. Sarmaten waren offensichtlich mit den Skythen verwandt und siedelten zwischen dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jahrhundert n. Chr.. Hier verdrängten bzw. ersetzten die Sarmaten ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. die Skythen, was zahlreiche Grabfunde beweisen. Die Sprache der Sarmaten gehört zur nordost-iranischen bzw. mitteliranischen Gruppe der indoeuropäischen Sprachfamilie und lebt noch heute bei der Volksgruppe der Osseten im Kaukasus weiter. Ab 370 n. Chr. zerfiel das lockere Bündnis der Sarmatischen Teilstämme beim Vordringen der Hunnen aus dem Osten und der dadurch ausgelösten Völkerwanderung nach Westen. Geschichtschreiber Herodot (s.d.) thut ihrer zuerst Erwähnung, aber blos als solcher Völker, welche nur in Asien hinter dem Don am Kaukasus wohnten, und leitet ihren Ursprung von den Amazonen (s.d.) her, welche nach einem verlorenen Treffen bei den Scythen (s.d.) gelandet, sich mit scythischen Männern verheirathet, mit diesen mehr östl. gewandert wären und daselbst ein eignes Volk gebildet hätten. Sarmaten oder Sauromaten ist die griech. Bezeichnung für alle die Völker, welche im Alterthume die von Griechenland aus nördl. gelegenen, unbekanntern Gegenden Asiens und Europas bewohnten.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. umfasste das Reich den Raum vom Barent Meer, Baltischen Meer, entlang der Weichsel (Polen), das Karpaten Gebirge, die Mündung der Donau, die Nordküste des Schwarzen Meeres, die Wolga hinauf und den Nordkaukasus bis zum Kaspischen Meer. Ab 370 n. Chr. zerfiel dieses lockere Bündnis der sarmatischen Stämme beim Vordringen der Hunnen und löste eine grössere Völkerwanderung nach Westen aus.

Die Sarmaten vermischten sich auch mit den Skythen und Amazonen. Dies könnte mit einer hohen Stellung sowie kämpferischen Ausstattung von Frauen in der frühen sarmatischen Gesellschaft zusammenhängen, wie weibliche Kurgan-Gräber mit Waffenbeigaben und wertvoller Ausstattung belegen. So berichtet der makedonische Schriftsteller Polyainos um 165 n. Chr., wie die sarmatische Königin Amage im 3. Jahrhundert v. Chr. eigenhändig den Herrscher der Krim-Skythen besiegte.

Die Sarmaten überfielen oft das angrenzende Römische Reich und wurden als Hilfstruppen angeworben und kämpften in verschiedenen römischen Legionen, nachdem der Stamm der Jazygen 175 n. Chr. im 1. Markomannenkrieg (*) an der nördlichen Mündung des Donau-Flusses am Schwarzen Meer eine Niederlage erlitte hatte. Im Rahmen des folgenden Waffenstillstandes verlangte Kaiser Marc Aurel vom jazygischen König Zanticus Reitertruppen als Geiseln, wovon einige sofort in die römische Provinz Britannia verlegt wurden.

сарматы. деталь лошадиной упряжи. золото. 1 л.с.

(*) Auseinandersetzungen zwischen dem Römischen Reich und den germanischen und sarmatischen Stämmen, hauptsächlich im Bereich der mittleren Donau (Mähren), Slowakei, Ungarn und Rumänen.
Ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. wurden Sarmaten im ganzen römischen Reich angesiedelt, sie kämpften in römischen Armeen und erwarben oft die römische Staatsbürgerschaft. Es entstanden sarmatische Siedlungen in Gallien (ehemaliges Siedlungsgebiet der Kelten) und in Italien. Auch in Thüringen finden sich Ansiedlungen. Sarmatische Truppen wurden auch am Niederrhein (heutigen Krefeld) stationiert. Gefürchtet waren ihre gepanzerten Lanzenreiter, die beidhändig bis zu 4 Meter lange Stosslanzen benutzten; ebenso auch die berittenen Bogenschützen, die mit Reflexbögen von grosser Reichweite und Durchschlagskraft sogar rückwärts gewandt schiessen konnten. Eine wirkungsvolle Taktik war, ihre Gegner durch Scheinrückzüge in einen Hinterhalt zu locken. Gross war auch ihr Einfluss auf das späte römische Heer. Gotische und slawische Stämme wurden nachweislich von Sarmaten geprägt.

Stämme der Sarmaten

Die Sarmaten im Ganzen waren kein einheitliches Volk, sondern setzten sich aus zahlreichen Volksgruppen und Teilstämmen zusammen, verbunden durch einen gemeinsamen Kulturhorizont.

Die Aorsen waren der grösste Stamm. Nach ihrer Abspaltung von der Stammeskonföderation siedelten sie nördlich des Bosporanischen Reiches am Asowschen Meer und eroberten fast die gesamte Ukraine, Weissrussland und das Gebiet des Fürstentums Nowogorod. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurden sie endgültig von den Goten geschlagen.

Die Jazygen waren ursprünglich westlich des Dons an der Schwarzmeerküste beheimatet. Ihre Ansiedlung zwischen Donau und Theiss im 1. Jahrhundert wurde zusätzlich von Rom gefördert, um einen Keil zwischen germanisches und dakisches Territorium zu treiben. Der ungarische König Béla IV. förderte noch im 13. Jahrhundert die Ansiedlung von Jazygen in der dünn besiedelten Steppe östlich von Budapest, um die Hauptstadt besser vor Angriffen der Mongolen zu schützen.

Die Daker waren ein thrakisches Volk, das seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. das westliche Schwarzmeergebiet besiedelte. Um 50 v. Chr. unter dem König Burebista entstand ein erstes grosses Dakerreich mit Schwerpunkt im heutigen Siebenbürgen. Im Westen reichte es bis nach Mähren, wo sie einige Stämme der Kelten unterwarfen: Im Osten bis zur Küste ans Schwarze Meer und zum Bug, im Süden bis zum Balkan-Gebirge. Die Daker sind eng mit den benachbarten Geten (Vorfahren der Rumänen) verwandt und hatten vermutlich dieselbe Sprache.

 

Die Alanen siedelten ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. im nördlichen Kasachstan und im Nordosten des Kaspischen Meeres, zogen dann ab Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. in die südrussischen Steppen zwischen Wolga und Don. Sie existierten als eigener Stammesverband länger als die Sarmaten und nahmen in späterer Zeit auch andere Kulturelemente auf. Im 9. Jahrhundert entstand im Kuban-Gebiet und im Nordkaukasus der Staat Alanien, der nach einigen Jahrzehnten von byzantinischen Missionaren christianisiert wurde. Mit dem Einfall der Mongolen im 13. Jahrhundert wurde dieses alanische Königreich zerschlagen, und einige tausend Alanen wurden nach Ungarn vertrieben. – mehr: siehe unter Alanen.

Die Roxolanen waren ursprünglich westlich des Dons in den Steppen der heutigen Ukraine beheimatet. Ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. siedelten sie nördlich der Donau und überfielen wiederholt die römische Provinz Moesia.

Die Siraken waren zahlenmäßig einer der kleineren Stämme und ursprünglich in Kasachstan ansässig. Im 5. Jahrhundert v. Chr. wanderten sie in die Gebiete nördlich des Schwarzen Meeres ein und siedelten sich im späten 4. Jahrhundert v. Chr. zwischen Don und Kaukasus an, wo sie schliesslich die Herrschaft über das Kuban-Gebiet erlangten. Die Siraken hatten lebhafte Beziehungen mit dem Bosporanischen Reich, und viele von ihnen gaben ihren halbnomadischen Lebensstil auf, wurden sesshaft und übernahmen die griechische Kultur und Sprache.

Die Majoen waren im Gegensatz zu den nomadisierenden Sarmaten-Stämmen sesshafte Ackerbauern, unter anderem auf der russischen Halbinsel Taman und im Gebiet des Kaukasus, ebenfalls stark von der griechischen Kultur beeinflusst.

Neben den aufgeführten Volksgruppen gab es noch die Massageten und Saken. Osseten im Nordkaukasus sind sprachlich, ethnisch und kulturell die direkten Nachfahren des sarmatischen Stammes der Alanen. – mehr: siehe unter Osseten.

Artus Legende – Der US-amerikanische Forscher Scott Littleton hat in verschiedenen Veröffentlichungen aufgezeigt, dass es historische Zusammenhänge zwischen den Artus- Erzählungen und der Anwesenheit von sarmatischen Reitern in Britannien gibt. Er nimmt an, dass die Geschichten um die Ritter der Tafelrunde auch auf die schwer gepanzerten sarmatischen Lanzenreiter zurückgehen. Weiters weist er auf zahlreiche Parallelen zwischen Elementen der Artus-Legende und den älteren sarmatischen Narten-Mythen hin. Ende des 2. Jahrhunderts waren Reiter des sarmatischen Teilstamms der Alanen als römische Hilfstruppen in Gallien (Kelten) anwesend, wo sich später die Legenden um den Tafelrunden-Ritter Lancelot entwickelten.

 

Swastika Hakenkreuz Kulturgeschichte Jäger

 

„Kostbarkeiten für den Export. Der Fund auf dem Meeresgrund umfasst rund 60.000 Teile, vor mehr als einem Jahrtausend für den Export bestimmt – es ist der älteste Schatz, den Taucher je dem Meer in Asien entrissen.“ (Der Spiegel, 13/2004, S. 170) Das Hakenkreuz, kunstvoll als Laubzierde in einen Teller graviert, war vor mehr als tausend Jahren ein erfolgreicher Exportartikel aus Asien.

 

 

Abbildung:

“Westgotischer Grabstein aus dem 7. Jahrhundert.” (Das Grosse Lexikon des 3. Reiches, Südwest Verlag, München 1985, S. 540

 

 

 

Haupthalle des Zenkō-ji (6./7. Jahrhundert) mit Swastika im Giebeldreieck

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Kartensymbol in Japan
Familienwappen der Hachisuka


 

 

  • Minoische Vase aus Kreta, Archäologisches Museum Iraklio

  • Kantharos, griechische Vasenmalerei der geometrischen Periode (um 780 v. Chr.)

  • Späte geometrische Periode in Griechenland (um 725 v. Chr.)

  • Griechische Soldatenhelme (um 350 v. Chr.)

Skandinavischer Goldbrakteat mit Swastika

Beinkamm aus dem Nydam-Moor (3./4. Jahrhundert n. Chr.)
Ziegelstempel muelfort 200.jpg FuBbodenherculaneum.jpg
Römischer Ziegelstempel aus Mülfort (ca. 200 n. Chr.)

 

  • Sonnenkreuz am Fuß des Taufsteins der Pfarrkirche Labach

  • Wappen der Familie Boreyko, Polen, 14.–15. Jh.

Mosaikfußboden (vor 79 n. Chr.) in einem Bad aus Herculan
  • Lotta Svärd, die militärische Frauenorganisation Finnlands, 1920–1944

  • Luftstreitkräfte Finnlands, 1918–1945

  • Heutige Flagge der finnischen Flugkriegsschule (mit drei Hakenkreuzen)

  • Finnisches Freiheitskreuz, 4. Klasse (seit 1918)

  • Heutige Flagge des finnischen Staatspräsidenten

 

 

 

Rudolf Steiner (1861-1925) über das Hakenkreuz, die Swastika

[26.11.2003] Das Christentum hat das wenige, was es hat brauchen können, in seine Traditionen in seine Dogmen, aber namentlich in seinen Kult hineingenommen, und dann den Ursprung dieser KuIte verwischt. In den Kulten liegt ungeheuer viel drinnen; aber alles ist umgedeutet worden, alles ist anders aufgefaßt worden.

 


Quelle: Rudolf Steiner: Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole. TB 754 2. Auflage, Dornach 1992. Vortrag vom 26. Dezember 1907. Seite 206
“Ich wollte Ihnen heute nur den Hinweis geben, wie das, was wir uns in der elementaren Theosophie als Ideen, Begriffe und Vorstellungen aneignen, allmählich zu Erlebnissen hinführt; und jedes Bild im Okkultismus ist nur aus Erlebnissen hergenommen. Wenn Sie zum Beispiel das bekannte Bild der Swastika nehmen, so können Sie in den verschiedenen Schriften die scharfsinnigsten Deutungen für dieses Bild finden. Wie ist es ursprünglich in den Okkultismus hineingekommen? Dieses Bild ist nichts anderes als das Abbild dessen was wir astrale Sinnesorganie nennen. Durch ein gewisses Vorgehen, durch Schulung kann der Mensch astrale Sinnesorgane ausbilden. Diese beiden Linien (es wird gezeichnet) sind eigentlich Bewegungen im astralischen Leibe, die vom Hellseher geschaut werden wie feurige Räder oder wie Blumen. Sie werden Lotosblumen genannt.
Für diese Räder oder Lotosblumen – von denen zum Beispiel die zweiblättrige in der Gegend der Augen liegt, die sechzehnblättrige in der Gegend des Kehlkopfes -, für diese astralen Sinnesorgane die als Lichterscheiung auftreten in der astralen Welt, ist das Zeichen, das Bild, die Swastika.”Quelle: Rudolf Steiner: ´Geisteswissenschaft als Erkenntnis der Grundimpulse sozialer Gestaltung. GA 199. Dornach 1967. Vortrag v. 10.09.1920. Seite 247.Ich habe Sie aufmerksam darauf gemacht, was zum Beispiel im Osten, in Asien geschehen ist. Einstmals, sagte ich, war es in Asien so, dass der Mensch sein Herz aufgehen fühlte, seine Seele warm durchdrungen fühlte, wenn er, gelenkt von dem Gedanken an das heilige Brahman, den Blick richtete auf das große äußere Zeichen, auf die Swastika, auf das Hakenkreuz. Da ging ihm das Innere auf. Diese innere Seelenstimmung, die war etwas für ihn. Heute, wenn der Orientale die russische Zweitausend-Rubelnote – die ja heute nicht viel bedeutet, denn man bezahlt nicht mehr nach Scheidemünzen, sondern nach Tausend-Rubelnoten -, wenn einer eine gewöhnliche Zweitausend-Rubelnote empfängt, so empfängt er auf dieser Zweitausend-Rubelnote die schön ausgeführte Swastika, das Hakenkreuz. Selbstverständlich sind jene tausendjährigen Empfindungen rege, die einstmals das heilige Brahman innerlich erschauten ein, wenn der Blick gerichtet wurde auf da, Hakenkreuz. Heute lenken sich dieselben Empfindungsqualitäten hin nach der Zweitausend-Rubelnote.
Glauben Sie, dass man die Welt geistig betrachtet, wenn man nicht hinschaut auf so etwas und sich sagt: Das sind die ahrimanischen Mächte, die hier ihr Wesen treiben; darinnen liegt überirdische Vernunft, wenn auch eben ahrimanische Vernunft? – Glauben Sie, dass man damit auskommt, wenn man bloß sagt: Ach, das ist die äußere materielle Welt! Wir lenken den Blick himmelwärts auf die geistigen Inhalte und lenken nicht den Blick auf dasjenige, wovon sie nur Worte haben? – Wollen Sie das Geistige, so müssen Sie es suchen auch da, wo es sich in seinen großen Verirrungen erweist im Weltengange selbst, der sich äußerlich abspielt, denn von da aus können Sie die Anfänge finden auch zu dem andern. Das ist die Tragik des heutigen Zivilisationszeitalters, dass man sich vorstellt, überall wirken nur menschliche Kräfte, die ihren Ursprung zwischen Geburt und Tod haben, während unsere Welt überall durchdrungen ist von übersinnlichen Mächten, geistigen Gewalten, die sich in den verschiedenen Dingen, die geschehen, äußern. Und will man irgend etwas tun, will man Absichten entfalten, dass dies oder jenes anders werde, so braucht man den Blick zu jenen geistigen Mächten, die geistigen Mächten entgegenarbeiten können, und die geistigen Mächte, die entgegenarbeiten können, müssen durch die Tätigkeit des eigenen Inneren im Menschen geboren werden.
Aber zu alldem braucht man eben den wirklichen Aufblick in die geistige Welt.Quelle: Rudolf Steiner: „Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen – Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt?“ GA 350. Dornach 1980. Vortrag v. 10.September 1923. Seite 275 f.Die Sonnenstrahlen haben nicht nur ein Physisches, sondern sie haben ein Geistiges. Und da drinnen hat der Druidenpriester die Geistigkeit der Sonnenstrahlen beobachtet, von der wiederum abgehangen hat, ob man in einem bestimmten Land, besser diese oder jene Pflanze anbaut, denn das hängt von der Geistigkeit ab, die von der Sonne zu der Erde heruntergetragen wird. Und außerdem waren in diesem Schatten außerordentlich gut die Mondenwirkungen zu beobachten. Die Mondenwirkungen haben zum Beispiel wiederum einen großen Einfluß gerade auf die Begattung des Viehs, und das wurde zu Hilfe genommen, um die Zeit der Begattung; zu bestimmen. So dass eigentlich das ganze Jahr nach diesen Sonnenbeobachtungen eingeteilt worden ist.
Wenn man nun hineingraben würde unter einem solchen Kromlech, dann würde man außerdem finden, dass er noch nebenbei eine Grabstätte war. Man hat namentlich da, wo man zugleich die Menschen begraben hat, diese Dinge aufgestellt. Das hat wiederum die Bedeutung, dass tatsächlich, wenn auch der Mensch seinen Leib verlassen hat, dieser Leib eine andere Zusammensetzung hat als irgend etwas anderes. Die Seele, der Geist hat die ganze Lebenszeit in dem Körper gewohnt. Wenn sich der Leib auflöst, dann hat er andere Kräfte als diejenigen, die in der übrigen Gebirgsgegend sind. Und diese Kräfte namentlich haben gefördert, wenn sie da hinaufströmten, dass man im Schatten drinnen richtig sehen konnte. Diese Leute haben eben noch ganz andere Naturkräfte gekannt, als man später gekannt hat.
Und wenn man an mancher Bergstätte – das ist übrigens dann weiter ausgeprägt über das Land, das sah ich in Ilkey, wo der erste Kursus stattfand während der englischen Reise – so einzelne Steine sieht hoch oben, aber so, dass der Platz gut ausgewählt ist – man konnte von solchen hoch oben weithin das ganze Land übersehen -, dann findet man solche Zeichen, Hakenkreuze, Swastiken, mit denen heute in Deutschland so viel Unfug getrieben wird. Dieses Hakenkreuz wird getragenvon Leuten, die keine Ahnung mehr davon haben, dass dieses einmal ein Zeichen war, wodurch angegeben werden sollte für den, der von weither kam: Da sind Leute, die verstehen diese Dinge, die sehen nicht nur mit den physischen Augen, die sehen auch mit den geistigen Augen – ich habe diese geistigen Augen in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» als Lotusblumen beschrieben ? und sie wollten aufmerksam darauf machen: Wir können sehen mit diesen Lotusblumen.

Quelle: Rudolf Steiner und die Zivilisationsaufgaben der Anthroposophie. Kapitel: Das Schicksalsjahr 1923. Vortrag bzw. Bericht Rudolf Steiners von der Englandreise in Dornach am 9.September 1923. Dornach 1943. S. 172.

Ilkley selbst nun ist ein Ort, der in seiner Umgebung auf der einen Seite eben die Nähe dieser anderen, rein industriellen Städte als seine Atmosphäre trägt, der auf der anderen Seite tatsächlich überall, aber nur spurenweise, in den herumliegenden Resten der Dolmen, der alten Druiden-Altäre, immerhin etwas hat, was an alte Geistigkeit erinnert, die da unmittelbar eben keine Nachfolge hat. Es ist, ich möchte sagen, rührend, wenn man auf der einen Seite den Eindruck hat, den ich soeben geschildert habe, und wenn man auf der anderen Seite in dieser, ich möchte

sagen, durchaus von den Ausflüssen jener Eindrücke durchsetzten Gegend einen Hügel hinansteigt und dann an den außerordentlich charakteristischen Stellen, wo sie immer sind, die Reste der alten Opfer-Altäre mit den entsprechenden Zeichen findet: es hat etwas außerordentlich Rührendes. So ist eben in der Nähe von Ilkley ein solcher Hügel, oben ein solcher Stein, und auf diesem Stein im wesentlichen, es ist noch etwas komplizierter, aber im wesentlichen dasjenige, was man als Swastika bezeichnet, was den Steinen, die dazumal an bestimmten Stätten aufgelagert worden sind, eingeprägt wurde, und was auf etwas ganz bestimmtes hinweist: darauf hinweist, wie an diesen Stätten der Druidenpriester erfüllt war von denjenigen Gedanken, die, sagen wir, vor zwei bis drei Jahrtausenden in diesen Gegenden kulturschöpferisch waren. Denn betritt man nun eine solche Stätte, steht man vor einem solchen Felsblock mit den eingegrabenen Zeichen, dann sieht man heute noch der ganzen Situation an, dass man an derselben Stelle steht, wo einstmals der Druiden-Priester gestanden hat, und wo er die Eingrabung dieses Zeichens so empfunden hat, dass er sein Bewußtsein, welches er aus seiner Würde heraus hatte, in diesem Zeichen zum Ausdruck brachte. Denn was liest man in diesem Zeichen, wenn man vor einem solchen Stein steht? Man liest die Worte, die im Herzen des Druidenpriesters waren: Siehe da, das Auge der Sinnlichkeit schaut die Berge, schaut die Stätten der Menschen; das Auge des Geistes, die Lotosblume, die sich drehende Lotosblume (- denn deren Zeichen ist die Swastika), die schaut in die Herzen der Menschen, die schaut in das Innere der Seele, Und durch dieses Schauen möchte ich verbunden sein mit denjenigen, die mir als Gemeinde anvertraut sind. – Wie man sonst aus einem Buche einen Schrifttext liest, so liest man gewissermaßen dieses, indem man vor einem solchen Steine steht.

Quelle: Rudolf Steiner: Asien und Europa. Altes Wissen und alte Kulte. Dornach 1952. Vortrag v. 4.05.1924. S. 27.

Es ist ja auch besonders in Italien zu gewissen Zeiten, wo politische Geheimbünde sich bildeten, Sitte, unter gewissen Zeremonien, Zeichen und Griff, sich zu erkennen und zusammenzukommen. Politische Bünde, politische Vereinigungen, politische Verbände haben immer angeknüpft an dieses alte Mysterienwissen. Und es ist heute ganz merkwürdig … wenn Sie heute z. B. in gewisse polnische oder österreichische Gegenden gehen, finden Sie Plakate; auf diesen Plakaten sind sonderbare Zeichen und sonderbare Buchstaben, die sich dann zu Worten verbinden; man weiß zunächst nicht, was dieses Plakat bedeutet – aber ein solches Plakat, das heute in polnischen und österreichischen gegenden überall angeschlagen ist, das ist das äußere Zeichen für einen Bund, der von gewissen nationalistischen Seiten unter der Jugend gebildet wird. Da wird mit denselben Dingen vorgegangen. Es ist das eigentlich weit, weit verbreitet, und die Leute wissen ganz gut, dass das Zeichen auch eine gewisse starke Kraft hat. Es gibt Verbände, die deutsch-völkischen, die haben ein altes indisches Zeichen: zwei ineinander geschlungene Schlangen, oder auch, wenn sie wollen, ein Rad, das sich dann umgebildet hat in ein Hakenkreuz (Zeichnung). Die haben das heute als Abzeichen. Und Sie werden vielfach hören, dass das Hakenkreuz wiederum als ein Zeichen angenommen wird für gewisse chauvinistische völkische Kreise. Das ist aus dem Grunde, weil man die Überlieferung hat: durch solche Zeichen haben die Alten ihre Herrschaft ausgedrückt.

Zur deutsch sprachigen Rudolf Steiner Homepage www.rudolf-steiner.de

Quelle: http://www.igeawagu.com/news/rechtliches/1069852920.html

 

 

 

Das Hakenkreuz als polares Symbol

di Julius Evola

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Die nachfolgenden Betrachtungen, die wir über die höhere Bedeutung des Hakenkreuzes anstellen, würden sich etwas fremdartig ausnehmen, wenn in Deutschland die Forschungen Herman Wirths über die urnordischen Rassen nicht bereits bekannt wären. Etwas jedoch, was verdient, stärker betont zu werden, als es bisher geschehen ist, ist der Umstand, daß die in dieser Hinsicht zum Ausdruck gebrachten Gedanken in dem, was an ihnen von tatsächlicher Gültigkeit ist, nicht lediglich die Mutmaßungen eines modernen Forschers darstellen.

Sei können vielmehr verknüpft werden mit einer Lehre, die, auch wenn ihre Spuren verstreut sind, sich gleichwohl mit den Merkmalen der Universalität und der Einstimmigkeit bei allen großen Traditionen der Vergangenheit vorfindet: von der fern-östlichen, tibetanischen, indo-arischen und irano-arischen bis zur hellenischen, ägyptischen, gälischen, germanischen und aztekischen. Und für uns steht fest, daß uns diese Überlieferungen, wenn sie einmal unmittelbar, jenseits der “positiven” Begrenzungen übernommen würden, mehr zu sagen vermöchten, als viele zweifelhafte Rekonstruktionen auf philologischer und paläographischer Grundlage.

Das erste, was sich aus diesem Ideenkreis ergibt, ist die Integration des Begriffes der arischen oder indogermanischen oder nordischen Rasse. Was man bis gestern mit diesem Namen benannte und für einen Urstamm glaubte halten zu müssen, offenbart sich als eine besondere und verhältnismäßig neue Abzweigung einer viel älteren und reineren Rasse arktischen Ursprungs, die man richtiger mit dem alten Namen einer hyperboreischen Rasse bezeichnen könnte. Eine solche Integration hebt viele Einseitigkeiten und Schwierigkeiten auf, die den bisherigen Darstellungen der arischen These anhaften.

Der arische Gedanke erhebt sich hier in Wahrheit zu einem universellen Gedanken, indem er ein Prinzip der Fortdauer und des gemeinsamen Ursprungs von Kulturelementen aufstellt, die zuerst als getrennt vermutet wurden und die sich tatsächlich im Morgenland wie im Abendland, im Norden wie im Süden verstreut finden. Im besonderen erscheint dann auch das Hakenkreuz-Symbol in neuem Lichte. Man weiß ja um die Schwierigkeiten, auf die der Gedanke eines Ernst Kraus oder Ludwig Müller stieß, demzufolge dieses Symbol in den alten Zeiten nur den indogermanischen Stämmen eigen gewesen wäre. Schon 1896 hat der Amerikaner Thomas Wilson und später der Italiener Alberto Mosso eine Karte ausgearbeitet, aus der klar hervorgeht, daß sich das Hakenkreuz auch an Orten findet, die, wie Kalifornien, Mittelamerika, der Ferne Osten, Mesopotamien, Nordafrika usw., gewiß nicht als Heimatsitze der indogermanischen Rasse betrachtet werden können.

In Beziehung zur nordischen Urrasse nimmt jedoch diese Schwierigkeit ab. Vereinigt man die Wegesrichtungen, die von Wirth als die mittelbaren oder unmittelbaren Ausstrahlungen der nordischen Rasse als Führerrasse bezeichnet werden, mit dem, was im weiteren aus den Zeugnissen, die uns die alten Überlieferungen bieten können, hervorgeht, so vermögen wir uns sehr wohl die Verbreitung des Hakenkreuz-Symbols in der Welt zu erklären – auch jenseits der Herrschaftsgebiete der indogermanischen Rassen, insofern dann diese Rassen jeweils nur eine der Ausstrahlungen der nordischen Urrasse wären.

Als zweites ist der solare, der sonnenhafte Charakter festzuhalten, welcher der nordischen Urkultur eignet. Das geht unmittelbar aus den übereinstimmenden Zeugnissen hervor, die uns die Überlieferungen der alten Völker hinsichtlich der arktischen Urheimat bieten. Das hyperboreische Land der iranischen Arier, airyanem waêjô, wird in der Avesta allegorisch aufgefaßt als die Heimat sowohl des sonnenhaften “Ruhms” als auch des Yima, des “Strahlenden, Ruhmreichen, desjenigen, der unter den Menschen der Sonne gleicht”. Çweta-dwîpa oder uttara-kuru, das heilige Land des äußersten Nordens, wird von den Indo-Ariern aufgefaßt als die “weiße Insel” oder “Insel des Glanzes”, als die Heimat des Narâyâna, “in welchem ein großes Feuer brennt, das nach allen Seiten hin ausstrahlt”.

Das hellenische der Hyperboreer wird wieder verknüpft mit dem sonnenhaften und strahlenden Apoll. Von Thule, das mit ihm verschmilzt, wird es heißen: “a sole nomen habens”. Das aztekische Tullan oder Tlallocan (das auch ethymologisch dem hellenischen Thule entspricht) verschmilzt mit dem “Haus der Sonne”. Gimle oder Gladsheim, in der Urheimat der Asgard, wird in der Edda ewig, golden und strahlend wie die Sonne genannt. Dasselbe gilt für das geheimnisvolle “nördlich des nordischen Meeres gelegene” und von “transzendenten Menschen” bewohnte Land, an das die Überlieferungen des Fernen Ostens erinnern, und für das mystische Chambhala, die “nordische Stadt” der vorbuddhistischen tibetanischen Überlieferung der Bön. Und so ließe sich fortfahren.

Das ist nun ein symbolisches Zeugnis, das auf zwei Elemente zurückgeführt werden kann: auf die Idee eines Sonnen-Kults und auf die Idee einer sonnenhaften Herrschaft. Was den ersten Punkt anbelangt, so weiß man, daß die Rekonstruktion Wirths dazu neigt, den nordisch-atlantischen Urrassen eben eine gemeinsame Religion des sonnenhaften Typus zu geben. Wenn eine solche Annahme traditionell durchaus im Bereich der Wahrscheinlichkeit liegt, so bedarf sie gleichwohl einer genaueren Begründung, auf die wir noch hindeuten werden. Unterdessen beachten wir folgendes: daß zwischen Sonne und göttlichem Feuer immer eine innige Beziehung bestand, die übrigens von den indogermanischen Spuren leicht ablesbar ist.

Der Kult des Feuers verknüpfte sich sowohl mit der uranischen und “sonnenhaften” Komponente des patrizischen Ritus in der traditionellen Antike (Bachofen), wie auch mit dem Begriff vom sonnenhaften und “göttlichen” Königtum selbst, d.h. der Funktion, die in den verschiedenen Kulturen die ursprüngliche Führerrasse in hohem Maß zu verkörpern vermochte: der iranisch-arische “Ruhm”, hvarenô, der die Könige macht (gleich dem agni-rohita, dem vedischen Feuer als “erobernde königliche Kraft”, und dem Feuerfluidum “Lebens-Kraft”, ânshûs, des ägyptischen Königtums), ist ein Sonnen-Feuer.

Aber hier haben wir die erste und einfachste Beglaubigung des Hakenkreuz-Zeichens als nordisches Symbol. Tatsächlich ist allgemein bekannt, daß das Hakenkreuz, in seiner besonderen Beziehung zum alten Swastika, häufig als Feuer- und als Sonnensymbol gegolten hat.

Man muß nur über die “naturalistische” Reduktion solcher Begriffe hinausgehen. Ein unverrückbarer Punkt für jede ernsthafte Forschung muß sein, daß der antike Mensch die Naturkräfte nicht abergläubisch “vergottete”, sondern sie vielmehr als Symbole zum Ausdruck höherer Bedeutungen verwandte. Der “naturalistische” Charakter gewisser Symbole empfängt seinen rechten Sinn nur von der Voraussetzung her, daß die wahre Symbolik, weit entfernt davon, willkürlich und “subjektiv” zu sein, sich auf diejenigen Seiten der Natur bezieht, denen zufolge sie selbst als ein großes Symbol sich darbietet. Nun muß man vergessen, daß allen Völkern die Flamme stets als eine göttliche Offenbarung erschien; vergessen, daß bei den alten Ariern ein genaues heiliges Ritual der Entzündung und der Bewahrung des Feuers voranging; daß sich mit dem Feuer ausdrücklich sowohl die mystische Kraft der “Helden” eines Geschlechts wie auch der “Sitz der Ordnung” verknüpfte, und so fort – um auf den Gedanken zu kommen, daß das Hakenkreuz als Feuersymbol nur eine naturalistische Umformung des primitiven Werkzeuges sei, das bei gewissen Völkern zum Entzünden der Flamme diente. Das Hakenkreuz gesellt sich zu dem zeugenden Prinzip von Feuer und Licht, aber in einem höheren Sinn: im geistigen und, wir können sagen: im königlichen Sinn. Im höchsten Sinn kann es sich das geheimnisvolle Siegel des Ur-“Lichts und -Feuers” nennen, die dazu übergegangen sind, in den herrschenden Kasten sich auszuwirken und zu entzünden, in “sonnenhafter” Funktion über die unterwertigen Kräfte und Rassen.

Hier ist der Augenblick gekommen, um zum Kernpunkt unserer Betrachtungen überzugehen, eben in bezug auf das Hakenkreuz nicht nur als Feuersymbol, sondern auch als polares Symbol. Aus den verschiedensten Zeugnissen geht hervor, daß die von den Führern der großen traditionsverwurzelten Kulturen verkörperte “sonnenhafte” Funktion mit der eines “Pols” verglichen wurde. Der Führer stellte die Beständigkeit, den unbeweglichen Punkt dar, um den sich die geordnete Bewegung der Kräfte vollzieht, die ihn hierarchisch gestuft als rex (rex von regere) umkreisen. Hier handelt es sich um die tiefere Bedeutung der fern-östlichen Bezeichnung: “Unveränderlichkeit in der Mitte”, in Verbindung zu bringen mit dem Worte des Kong-tse: “Derjenige, der vermittels der Tugend (virtus) herrscht (der himmlischen, aus der Unveränderlichkeit in der Mitte geborenen), gleicht dem Polarstern. Er steht fest auf seinem Platze, aber alle Sterne kreisen um ihn”. Im übrigen ist der aristotelische Begriff des “unbeweglichen Bewegers” eine theologische Übersetzung derselben Auffassung – wiederzufinden in der Bezeichnung, die im Sanskrit die Funktion des “Herrn der Welt”, des cakravartî, ausdrückt. Cakravartî heißt “derjenige, der das Rad kreisen läßt”, das Rad des regnum, indem er als der unbewegliche Punkt, der “Pol”, erscheint, der Mitte und Halt für dessen geregelte Bewegung bildet.

Im tieferen Sinn besteht hier jedoch auch eine Beziehung zu dem, was man olympische Überlegenheit nennen könnte. Das “polare” Symbol ist das einer unwiderstehlichen Kraft in ihrer gelassenen Überlegenheit, einer vollkommen beherrschten Macht von oben, die sich sozusagen durch ihre bloße Gegenwart legitimiert; die das unvermittelte und bedrohliche Erlebnis von etwas Transzendentem bewirkt: eine Erscheinung der Beständigkeit der “Welt des Seins” oder Überwelt, die oft selbst durch ein Feuersymbol dargestellt wurde. Und das ist auch der Sinn des Sonnensymbols, das der hyperboreische Gott Apollon verkörpert: denn dieser, als Phoibos, ist nicht die auf- und untergehende Sonne, sondern die Sonne als ruhiges und gleichmäßig herrschendes Licht: gleich diesem Licht selbst, das eben die Olympier umgibt und die reinen, von der Welt der Leidenschaft und des Werdens aufgelösten geistigen Substanzen. Wie in der Funktion des sonnenhaften Herrschers, angefangen bei dem symbolischen hyperboreischen König Yima, so spiegelt sich auch im Kreis der großen nordisch-arischen Gottheiten des Tages, des leuchtenden Himmels und des Lichtes eben dieses Thema wider, finden sich tatsächlich Spuren einer olympischen Ur-Geistigkeit.

Nun ist eines der ältesten Symbole dieser Geistigkeit und auch der “polaren” Funktion, in die sie sich in bezug auf ein gegebenes hierarchisches System übersetzt, außer dem Kreis mit dem Mittelpunkt, der schon von den Menhirs riesenhaft nachgezogen wurde, eben das “Kreuz des Gletschers”, das Hakenkreuz. Tatsächlich ist das Hakenkreuz nicht nur ein Symbol der Bewegung, wie einige vorgeben, sondern, wie schon Guénon aufgezeigt hat, das Symbol einer Kreisbewegung, die sich um eine unveränderliche Mitte oder Achse vollzieht: und der feststehende Punkt ist das Grundelement, worauf sich das in Frage stehende Symbol bezieht. Und wenn das Hakenkreuz auch ein Sonnensymbol ist (das Rad des sonnenhaften Vishnu), so steht es doch immer in Beziehung zu dieser Idee, d.h. es handelt sich nicht um die bloße “Revolution” der Sonne, sondern um das Sonnenprinzip, zurückgeführt auf ein beherrschendes zentrales Element, auf eine unveränderliches “olympisches” Element. In diesem Sinne ist das Hakenkreuz ein “polares” Symbol, das schon in der ältesten Vorgeschichte jene Bedeutungen offenbarte, die es in den glänzenden Zyklen der arischen, von der nordischen Urkultur herkommenden Mythologien und Königsherrschaften ausdrücken sollte. Einen Schritt weiter macht man mit der Feststellung, daß das “polare” Symbol auch auf bestimmte Kulturen oder Kulturzentren sich beziehen ließ, wenn eben diese eine ihm entsprechende Funktion in der Gesamtheit der Geschichte verkörperten. So hieß das Chinesische Reich das “Reich der Mitte”; Meru, der symbolische indo-arische Olymp wurde als der “Pol” der Erde betrachtet; die Symbolik von Omphalos, die dazu überging, sich auf den traditionellen Mittelpunkt des dorisch-olympischen Hellas, auf Delphi zu beziehen, führt uns auf dieselbe Bedeutung zurück; das eddische Asgard, aufgefaßt als die mystische Urheimat der nordischen Königsgeschlechter, fiel mit Mitgard zusammen, das eben Sitz oder Land der Mitte bedeutet. Sogar der Name Cuzco, der Mittelpunkt des Sonnenreiches der Inkas, scheint gleich Omphalos den Gedanken eines “Mittelpunkts” der Erde auszudrücken. Andererseits ist von einigen hervorgehoben worden, daß Tulâ (in Verbindung zu bringen mit der hellenischen oder auch amerikanischen Bezeichnung der Heimat der Hyperboreer) im Sanskrit “Wage” bedeutet und daß im besonderen das Tierkreiszeichen diesen Namen trägt: aber einer chinesischen Überlieferung nach ist die Himmelswaage anfänglich der Große Bär gewesen, und diese Beobachtung – abgesehen davon, daß der Bär eine bezeichnende Figur im Kult hyperboreischer Herkunft ist – ist von größter Wichtigkeit, weil die Symbolik, die sich zum Großen Bären gesellt, natürlich eng an die des “Poles” gebunden ist, welche das Hakenkreuz gleichfalls enthält.

Der heute durch Wirth wieder aufgenommene Gedanke ist nun, daß die Urheimat der weißen Rasse, der Stammutter der indo-germanischen und arischen Rassen, das arktische Gebiet, d.h. das Polargebiet gewesen sei; und zwar in einem Zeitabschnitt, der durch die Inklination der Erdachse und die Variation der Aequinoktien hervorgerufenen Vereisung vorangeht. Und hier hat ein suggestiver und höchst bedeutungsvoller Gedanke seine Wurzel: nämlich der eines Zusammentreffens von Symbol und Wirklichkeit, von Metaphysik und Physik, eben unter dem Zeichen des “Pols”. Wir möchten sagen, daß uns der vorgeschichtliche “polare” Zyklus der nordischen Urrasse als der Urausdruck der “olympischen” Geistigkeit selbst und der “polaren” Funktion selbst gelten könnte, der dann überall dort zur Auswirkung gelangte, wo er durch Anpassung oder Ausstrahlung zu neuen Kulturen und neuen Traditionen geführt hat, die verschieden in der Form, aber einheitlich im Geiste waren. Das Symbol des “Mittelpunkts” und des “Pols” kann unter diesem Gesichtspunkt eine Art traditionelles und übergeschichtliches Erkennungszeichen sein, da sich ursprünglich an eine völlige Übereinstimmung von Wirklichkeit und Symbol hält, im Hinblick auf eine Heimat, die auf den geographischen Pol der Erde fällt und gleichzeitig Wert und Funktion eines geistigen Ur-“Poles” hat.

Wir setzen diesen Gedanken lediglich auseinander. Um ihn voll zu rechtfertigen, müßten wir uns hier auf ein Feld von Betrachtungen begeben, daß so ausgedehnt ist, daß wir ihm einen großen Teil eines besonderen Werkes widmen mußten. Aber wir können einen grundlegenden Punkt nicht übergehen, in bezug auf das Hakenkreuz als nordisches und “polares” Symbol.

Unserer Ansicht nach ist Wirth in den Irrtum verfallen, auf die gesamte nordische Tradition einen Kult sich erstrecken zu lassen, der sich in Wahrheit an eine schon verfälschte und “versüdlichte” Form von ihr hält. Wie man weiß, schenkt er seine besondere Aufmerksamkeit der Wintersonnenwende; und der meint, daß der immerwährende Wechsel von Tod und Auferstehung der Sonne als Jahresgott – auf dem Untergrund eines unveränderlichen, vorwiegend in weiblicher Form dargestellten Prinzips (Erde, Wasser, Mutter, Schlange, Haus usw.) – das Geheimnis des urnordischen Glaubens sei. Hier erscheint die Sonne als eine Natur, die Auf- und Untergang hat, Tod und Auferstehung, kurz: Genesis und Passion. Unsterblich und unveränderlich ist für ihn eher die Mutter, die Quelle des Lebens, in welcher der Sonnengott alljährlich stirbt und aufersteht. Nun braucht man sich nur an das zu halten, was schon Bachofen in seinen Forschungen über die mittelmeerländische Mythologie in überzeugender Weise dargelegt hat, um sich von dem recht wenig nordischen und sonnenhaften Charakter einer solcher Auffassung Rechenschaft zu geben, die sich in Wirklichkeit an den chthonischen Zyklus des südlichen, vor-arischen und später sogar semitischen Mutterrechts hält – den Zyklus der großen asiatischen Göttinnen der Fruchtbarkeit. Unlängst hat Alfred Rosenberg eben diese merkwürdige Ideenverwirrung aufzuzeigen gehabt, die bei Wirth sicherlich dem Umstand zuzuschreiben ist, daß die zu den ältesten Epochen, d.h. zum nordischen Zyklus gehörigen Zeugnisse oft mit denjenigen vermengt sich finden, die späteren und schon vermischten Zeitaltern und Kulturen eignen. Während Wirth richtig eine nordisch-arktische (hyperboreische) Rasse von einer nordisch-atlantischen unterscheidet, hat er es versäumt, eine dementsprechende Unterscheidung im Hinblick auf die Symbole und Motive zu treffen – er hält sich in dieser Beziehung sowohl an die eine wie die andere. Schon nach dem Zeugnis der Avesta erscheint Mô-uru, d.h. das Land und die Kultur der “Mutter”, nur als die dritte der “Schöpfungen”, also als ein von dem nordischen des airyanem waêjô schon entfernter Zyklus.

Wenn im Kreislauf des Jahres der Vorrang der Wintersonnenwende in Beziehung zur “polaren” Symbolik steht (Nord-Süd), während der der Aequinoktien an die Richtung der geographischen Länge gebunden ist (Ost-West) – so ist gleichwohl das Thema der Passion, des Todes und der Auferstehung des Sonnengottes in der Mutter, kurz, das Thema eines in die Götterwelt hineingetragenen Werdens und ewigen Wechsels im Wesentlichen ein antiolympisches, der höheren nordisch-arischen Geistigkeit unzugängliches Thema. Es ist ein den Einflüssen des Südens zuzuschreibendes Thema und bedeutet im Grunde: Dionysos gegen Apollon, Loki gegen die Asen, das wirre Verlangen der irdischen Wesen nach einer pantheistischen Ekstase gegenüber dem ruhigen Selbstbewußtsein und der natürlichen Übernatürlichkeit der “göttlichen” Rassen. Was Wirth uns sagt, läßt sich folglich als eine synkretistische Symbolik auffassen, die schon fern ist vom reinen urarischen Kult und vielleicht richtiger auf die nachfolgende “atlantische” Kultur bezogen werden kann, nachdem wir in den “atlantischen” Zeugnissen tatsächlich zahlreiche Spuren eines gynäkokratischen Themas wiederfinden.

Das “Polar”-Kreuz, das Hakenkreuz dagegen ist das Symbol der von solchen Vermischungen noch nicht verfälschten Uranschauung, es kann uns folglich als ein wahres nordisches Zeichen im höheren Sinn gelten. Und zwar deshalb, weil, wie wir schon sagten, das Grundthema dieses Symbols nicht der Wechsel ist, sondern eine Mittelpunktswirkung, der er zugeordnet bleibt. Auf solcher Grundlage erlangen auch die Sonnen- und Feuersymbole, die das Hakenkreuz gleichfalls enthält, eine ganz andere Bedeutung, welche unmittelbar in Verbindung tritt mit dem deutlich uranischen Sondercharakter der arischen und arisch-hyperboreischen Gottheiten und Kulte, mit dem Patriziersystem des strengen Vaterrechts, mit alldem, was im Geiste wie im Ethos und in den Sitten gleichbedeutend ist mit Männlichkeit, wahrer Herrschaft, Ordnung und Kosmos, der über das Chaos triumphiert.

In solchem Ideenzusammenhang könnte uns das Hakenkreuz tatsächlich zu einem Inhalt des nordischen Gedankens hinführen, zu einem Inhalt, der im höheren Sinn “klassisch” und dorisch genannt werden kann, in bezug auf dienen Stil der Zentralität, der innerlichen “olympischen” Überlegenheit, der Klarheit im Schoße jedes “Feuers” und jeder Kräfteauslösung. Nach einer uralten Überlieferung sollen die, die zur Herrschaft vorbestimmt sind, die Vision eines himmlischen Rades haben: einem Rad gleich, umwälzend und bezwingend, wirkt der also Gezeichnete. Aber gleichzeitig verkörperte das Rad rta, d.h. die Ordnung, das geistige arische Gesetz, dargestellt als ein göttlicher Wagen in Fahrt. Die Verbindung dieser beiden Begriffe gibt den Grundgedanken des sich bewegenden Hakenkreuzes selbst: wirbelndes und sieghaftes Rad, das Feuer und Licht erzeugt, doch mit einer gefestigten Ruhe, einer unwandelbaren stetigen Beständigkeit in der Mitte.

Als die nordische Urheimat in der Ferne der Zeiten entschwand, wechselte die Erinnerung daran von der Geschichte zur Übergeschichte hinüber, womit sie die Bedeutung einer weichenden Wirklichkeit annahm, erreichbar nicht mehr auf äußeren Wegen, sondern einzig durch die geistige Tat. Und so sagt schon Pindar, daß der Weg der Hyperboreer weder zu Wasser noch zu Land gefunden werden kann, sondern sich nur den Helden erschließt, die wie Herakles treu bleiben dem olympischen Prinzip; so berichtet Li-tse, daß man ins geheimnisvolle Gebiet des äußersten Nordens “weder mit dem Schiff noch mit dem Wagen vordringen kann, sondern es nur mit dem Fluge des Geistes erreicht”; so heißt es von Chandhala, der hyperboreischen Heimat der tibetischen Ueberlieferung, gleichermaßen: “es ist in meinem Geiste”.

Vielleicht kann nichts besser als das Zeichen des Hakenkreuzes auf diesen inneren Weg hinweisen, nämlich den Weg, um vom Gipfel der nordischen Tradition aus auch heute eine Auferstehung der neuen tiefinnerlichen Kräfte Deutschlands zu bewirken. In Wahrheit steckt schon in der indo-arischen Entsprechung der Hakenkreuzes, dem Swastika, die gute Vorbedeutung. Swastika läßt sich tatsächlich als das Monogramm auslegen, das aus den Buchstaben zusammengesetzt ist, welche die Glückwunsch-Formel su-asti bilden, gleichbedeutend mit dem lateinischen “bene est” oder “quod bonum faustumque sit”. “Was gut und glücklich ist, es sei!” Es hätte kein besseres Symbol gefunden werden können, um die Wiedergeburts-Gewißheit und den Geltungswillen einer der großen Erb-Rassen der hyperboreischen Urherrscher zum Ausdruck zu bringen gegenüber den dunklen Kräften der Finsternis, die im Begriff waren, sie zu überwältigen.

Quelle: http://www.juliusevola.it/risorse/template.asp?cod=380&cat=EVO&page=12

 

Фотография сделана американским телескопом Хабл. Фото предоставлено сотрудниками архызской обсерватории

 

 

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Skythen und Sarmaten
seitendolchSchnell wie der Steppenwind

Die eurasische Steppe war über Jahrhunderte das Kernland rivalisierender Reitervölker, darunter – lange vor den Hunnen und Mongolen – Skythen und Sarmaten: rätselhafte und geheimnisvolle Steppenbewohner, deren Faszination bis heute ungebrochen ist. Sie haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur.

Seit nahezu 300 Jahren entdecken Archäologen in den Weiten der Steppen mächtige Grabhügel, Kurgane, in denen Könige, Fürsten und hochrangige Persönlichkeiten zusammen mit ihren Schätzen bestattet wurden. Der Kunsthalle Leoben ist es nun in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien gelungen, die bedeutendsten Ausgrabungsfunde der letzten Jahrzehnte erstmals nach Österreich zu bringen.

In den Weiten der Steppe
Der goldhütende Greif

Die Skythen wie auch die Sarmaten waren überwiegend Reiternomaden, die zwischen dem 7. vorchristlichen und dem 4. nachchristlichen Jahrhundert die Steppen von Sibirien bis zum Schwarzen Meer beherrschten. Auch damals schon – lange vor der großen Zeit der Seidenstraße – bildete dieses Gebiet den Korridor für den Transfer von Gütern und Ideen zwischen Europa und Asien.

inhalt1Antiken Berichten zufolge lebten diese Völker am Rande der damals bekannten Welt, im Land der „goldhütenden Greifen“, wie es der griechische Geschichtsschreiber Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. beeindruckt bezeichnete, der das Bild der Steppenreiter für Jahrhunderte prägte: in pelzverbrämter Kleidung, mit fantasievoller Kopfbedeckung, auf prachtvoll aufgezäumten Pferden. Zudem galten sie als unbesiegbar, konnten blitzschnell im Galopp zuschlagen, ihre Kampftaktik mit Pfeil und Bogen entwickelten sie zu absoluter Perfektion.  Antike Quellen berichten auch über ihre barbarischen Sitten und Rituale, dass sie in straff organisierten Gesellschaften lebten und ihre Eliten den Luxus liebten.

Die Skythen und später die Sarmaten sollte das gleiche Schicksal ereilen: Sie wurden von anderen Völkern verdrängt, ihre Kulturen überlagert. So verschwanden die Skythen im 3. Jahrhundert v. Chr. mit dem Aufkommen der Sarmaten, die wiederum ihre dominierende Stellung verloren, als die Hunnen im 4. Jahrhundert nach Westen vorstießen.

Das Erbe der Steppe

Die eindrucksvollste Hinterlassenschaft dieser Völker sind ihre Kunstwerke – zumeist aus purem Gold und mit kostbaren Edelsteinen und aufwendigen Ornamenten verziert. Die Beispiele skythischer und sarmatischer Kunst sind atemberaubend in ihrer Ausführung und Liebe zum Detail: formvollendete Schmuckstücke, filigrane Gewandapplikationen, edle Waffen, kunstvoll verzierter Pferdeschmuck, wertvolle Gefäße und Ziergegenstände.

ferkMarkenzeichen ihrer Kultur sind aus Gold gearbeitete Tierplastiken und Tierreliefs: Neben Hirsch und Eber, Panther, Löwe, Leopard, Fisch und Schlange nimmt vor allem das Pferd im skythischen Tierstil eine überragende Stellung ein, ähnlich wie der mythische Greif, der häufig im Mittelpunkt von Tierkampfszenen zu finden ist.

Die mehr als 200 überaus kostbaren Objekte der Ausstellung sind Leihgaben der Staatlichen Eremitage Sankt Petersburg und der Historischen Museen in Kiew und Asow. Sie gewähren einen faszinierenden Blick in die Traditionen, den Reichtum und die Kunstfertigkeit dieser außerordentlichen Kulturen.

Quelle: http://www.museumscenter-leoben.at/kunsthalle/das-gold-der-steppe.html

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